Vanja

Ein Spielfilm von ALEKSANDRA ODIĆ

Die Geschichte

Vanja, eine Fotografin, die als Kind aus Bosnien nach Deutschland geflohen ist, besucht nach vielen Jahren ihren kranken Vater in der alten Heimat.
Die Mittsommerstimmung mit ihren alten Freunden am Fluss lässt alte Gefühle in neuem Licht erscheinen.
Muss sie ihre Jugendliebe Ogi aus dem Schlamassel ziehen? Und wer ist eigentlich ihr Vater? Vanja muss sich in ihrem geteilten Leben wiederfinden. Dem deutschen und dem bosnischen.

Vanja - Hauptbild
Regisseurin

Regiekommentar:
Ich gehöre zur Generation von Vanja und bin ebenfalls als Kind aus Bosnien nach Deutschland ausgewandert. Die Identität muss sich neu zusammensetzen und behaupten. Mit diesem Film möchte ich einen grenzüberschreitenden Dialog meiner Generation eröffnen. Die Zukunft wird eine größere Schärfe und Entschlossenheit, aber auch einen humanistischen, reiferen Blick von uns verlangen. Ich möchte eine Geschichte erzählen, die mit cineastischen Mitteln internationale Brücken baut, Zuschauer ungeachtet ihrer Herkunft mitnimmt, unterhält, berührt und einander näherbringt.

Gleichzeitig ist VANJA auch eine sehr persönliche Geschichte des Verhältnisses zwischen einer entfremdeten Tochter und ihrem sterbenden Vater. Wie schaffen wir es die Gräben zu überwinden und unseren Eltern die Hand zu reichen, um einen versöhnlichen Abschied zu erleben, der hoffentlich befreiend ist?

Aleksandra Odić wurde in Bosnien-Herzegowina geboren.

1992 emigrierte sie als Kind mit ihrer Mutter kriegsbedingt nach Deutschland. Sie studiert Filmregie an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin.

2012 war Aleksandra Odić Stipendiatin der Akademie der Künste in Berlin, in der Sektion Film- und Medienkunst, und 2014 nahm sie teil am „Sarajevo Talents Programm“ des Sarajevo Film Festivals SFF in Bosnien.

 

 

FILMOGRAFIE (Auswahl)                  

2021     Frida, Kurzspielfilm 22‘,
(Drehbuch, Regie), 16 mm, Farbe, Deutschland
Internationale Premiere: Cannes 2021 Sektion Cinéfondation
Auszeichnungen in Cannes:
Queer Palm Award für den besten Kurzfilm 2021
LIGHTS ON WOMEN Award 2021
Deutsche Premiere: Filmfestival Max Ophüls Preis 2022

2019     Der Junge im Karo Hemd, Kurzpielfilm 5‘,
(Drehbuch, Regie), HD, S/W, Deutschland
Internationale Premiere: TISFF 2019, Tel Aviv, Israel
Deutsche Premiere: Filmfestival Max Ophüls Preis 2019

Auswahl Next Generation Short Tiger 2019, Auszeichnung mit dem Prädikat besonders wertvoll

2017    Kineski Zid (Great Wall of China), Mittelspielfilm 36’,
(Drehbuch, Regie, Produzentin), HD, Farbe, Deutschland
Internationale Premiere: Sarajevo Film Festival 2017
Deutsche Premiere: Berlinale 2018 (Perspektive Deutsches Kino)

Auszeichnungen: Golden Apple Award und BHFF Film Festival 2018 in New York, USA (bester Kurzfilm),

Filmdaten

Regie und Buch: Aleksandra Odić

Produzentinnen:  Julia Irene Peters, Jutta Feit

Förderungen & Partner:
Hessen Film und Medien 
CineLink Co-Production Market / Sarajevo Filmfestival  –  Film Center Serbia CineLink Award
First Films First Goethe Institut
Goethe-Institut Young Director’s Academy South-Eastern Europe

Cast
Miki Manojlović
T.b.a.

 

PartnerInnen
Presse

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