HIVE

Spielfim von Blerta Basholli

Shortlisted für den Oscar 2022 in der Kategorie „Bester internationaler Film“
Ausgezeichnet mit 16 internationalen Filmpreisen

Kinostart: 08. September 2022

Trailer deutsch

Trailer OmU

"In HIVE geht es um die hart erkämpften Belohnungen der Widerstandsfähigkeit, aber es gibt auch einen Haken: eine Erinnerung daran, wie gefährlich patriarchalische Gemeinschaften für Frauen bleiben, selbst und vielleicht besonders für diejenigen, die es schaffen, sich einen kleinen Winkel der Unabhängigkeit innerhalb dieser Gemeinschaften zu schaffen."

- Variety

“Yllka Gashi als Fahrije ist nichts Geringeres als ein Superlativ."

- High on films

"Blerta Bashollis gelassener Umgang mit einer emotional aufgeladenen wahren Geschichte macht HIVE zu einem herausragenden Debütfilm."

- Screendaily

"...ein inspirierender Film über die Stärke, Ausdauer und den Einfallsreichtum von Frauen"

- Cineurope

Film des Monats September
Empfehlung der evangelischen Filmjury

Die Geschichte

Fahrijes Ehemann wird seit dem Kosovo-Krieg vermisst, und neben ihrer Trauer hat ihre Familie auch finanziell zu kämpfen.
Um sie zu versorgen, gründet sie ein kleines landwirtschaftliches Unternehmen, aber in dem traditionellen patriarchalischen Dorf, in dem sie lebt, werden ihr Ehrgeiz und ihre Bemühungen, sich und andere Frauen zu stärken, nicht als positiv angesehen. Sie kämpft nicht nur darum, ihre Familie über Wasser zu halten, sondern auch gegen eine feindselige Gemeinschaft, die ihren Misserfolg herbeisehnt.

Inhalt
Fahrije hat ihren Mann verloren, und im Kampf ums Überleben gewinnt sie ihre Freiheit.

Fahrijes Ehemann gilt seit Kriegsende als vermisst – wie viele Männer in ihrem Dorf im Kosovo. Zusätzlich zur Ungewissheit hat die Familie auch finanzielle Sorgen. Als die Bienen, die sie züchten, kaum noch Honig geben, beschließt Fahrije, den Führerschein zu machen und mit hausgemachtem Ajvar, einer Paprikapaste, Geld in der Stadt zu verdienen. Doch die traditionelle patriarchalische Dorfgemeinschaft beobachtet ihr Tun misstrauisch und verurteilt offen ihre Bemühungen. Fahrije aber lässt sich nicht einschüchtern, und schon bald wagen es weitere Frauen, ihr bei diesem revolutionären Unternehmen zu helfen.

In ihrem preisgekrönten Debüt-Spielfilm zeigt Regisseurin Blerta Basholli eine mutige Frau, die zur Ernährerin ihrer Familie wird. Sie gründet eine Frauengenossenschaft in ihrem Heimatdorf und motiviert andere Frauen mit ähnlichem Schicksal zu Eigenständigkeit. Der Film erzählt vom Zusammenhalt unter Frauen, vom Aufbruch und von Heilung. Trotz großer Widerstände und patriarchaler Strukturen bringt Fahrije wieder Hoffnung und liebevolle Menschlichkeit zurück in eine Gemeinschaft, die sich durch Krieg und Zerstörung verloren hat.

HIVE ist von der wahren Lebensgeschichte von Fahrije Hoti inspiriert. Ebenso wie im Film hat die Kosovo-Albanerin ihren Mann seit Kriegsende als vermisst gemeldet. Sie ist heute eine erfolgreiche Unternehmerin und engagiert hauptsächlich Frauen und Witwen in ihrem Betrieb, in dem Ajvar und weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse hergestellt werden. Seit sie über Frauenrechte spricht, ist sie im ganzen Land bekannt.

Kinotermine

Auf der Filmkunstmesse Leipzig 2021

Datum
Stadt
Kino
Anlass und Gäste
21.08.2022
Simmern
02.09.2022
Gauting
Kinotour mit Regisseurin Blerta Basholli
03.09.2022
Starnberg
03.09.2022
München
München Premiere mit Regisseurin Blerta Basholli
04.09.2022
Bad Saarow
04.09.2022
Frankfurt
Frankfurt Premiere in Anwesenheit von Regisseurin Blerta Basholli, Anna Schöppe (Leiterin HessenFilm), Heleen Gerritsen (Leiterin goEast) und Julia Finkernagel (Filmemacherin)
05.09.2022
Essen
Premiere mit Regisseurin Blerta Basholli
In Kooperation mit Ideal - Integrative Deutsch Albanische Gesellschaft
06.09.2022
Hamburg
Hamburg Premiere mit Regisseurin Blerta Basholli und Gästen
In Kooperation mit ODA Hamburg
07.09.2022
Berlin
Berlin Premiere mit Blerta Basholli und Gästen
ab 08.09.2022
Aachen
ab 08.09.2022
Augsburg
ab 08.09.2022
Bamberg
ab 08.09.2022
Berlin
ab 08.09.2022
Berlin
ab 08.09.2022
Berlin
ab 08.09.2022
Berlin
ab 08.09.2022
Bochum
ab 08.09.2022
Bonn
ab 08.09.2022
Bremen
ab 08.09.2022
Dortmund
ab 08.09.2022
Dresden
ab 08.09.2022
Dresden
08.09.2022
Düsseldorf
Eine Welt Filmtage
ab 08.09.2022
Essen
ab 08.09.2022
Frankfurt
ab 08.09.2022
Frankfurt
ab 08.09.2022
Freiburg
ab 08.09.2022
Gautingen
ab 08.09.2022
Görlitz
ab 08.09.2022
Hamburg
ab 08.09.2022
Hamburg
ab 08.09.2022
Heidelberg
ab 08.09.2022
Karlsruhe
ab 08.09.2022
Köln
ab 08.09.2022
Leipzig
ab 08.09.2022
Leipzig
ab 08.09.2022
Lich
ab 08.09.2022
Ludwigslust
ab 08.09.2022
Magdeburg
ab 08.09.2022
Mannheim
ab 08.09.2022
Marburg
ab 08.09.2022
München
ab 08.09.2022
München
ab 08.09.2022
Münster
ab 08.09.2022
Pforzheim
ab 08.09.2022
Regensburg
ab 08.09.2022
Reutlingen
ab 08.09.2022
Rostock
ab 08.09.2022
Stuttgart
ab 08.09.2022
Weimar
ab 15.09.2022
Weingarten
10.11.2022
Wiesbaden
In Kooperation mit:
Amnesty International Wiesbaden

Termine folgen!

Pressestimmen

Cineurope: „…ein inspirierender Film über die Stärke, Ausdauer und den Einfallsreichtum von Frauen“

The Guardian: „Der Film ist eine bewegende Hommage nicht nur an eine Frau, sondern an den Wert von Entschlossenheit und Widerstandskraft aller Frauen, die mit Krieg und festgefahrenen patriarchalischen Systemen konfrontiert sind.“

Screendaily: „Blerta Bashollis gelassener Umgang mit einer emotional aufgeladenen wahren Geschichte macht HIVE zu einem herausragenden Debütfilm.“

Variety: „In HIVE geht es um die hart erkämpften Belohnungen der Widerstandsfähigkeit, aber es gibt auch einen Haken: eine Erinnerung daran, wie gefährlich patriarchalische Gemeinschaften für Frauen bleiben, selbst und vielleicht besonders für diejenigen, die es schaffen, sich einen kleinen Winkel der Unabhängigkeit innerhalb dieser Gemeinschaften zu schaffen.“

High on film: “Yllka Gashi als Fahrije ist nichts Geringeres als ein Superlativ.“

DW: „Die kosovo-albanische Schauspielerin Yllka Gashi, die Fahrije einfühlsam spielt, zeigt eine äußerlich starke, innerlich jedoch zerbrechliche junge Frau“

Filmbulletin: „Hive taucht ein in eine von Verlust und Tradition geprägte Gemeinschaft, welche die Witwen nahezu aller Rechte und Optionen, ihr Leben frei zu gestalten, beraubt. […] Das Drama zeigt eindrücklich, wie der soziale Druck auf sie von den konservativen Männern im Dorf über die eingeschüchterten Witwen und selbst von Fahrijes eigenen Kindern stetig zunimmt und ihren Willen auf die Probe stellt. […] Mit Hive reiht sich Blerta Basholli mühelos in eine Tradition von Filmemacherinnen aus Südosteuropa ein, die sich in ihren sensiblen und komplexen sozialrealistischen Dramen der Schicksale einer Generation von Frauen annehmen.“

Cineman: “Insgesamt zeichnet sich der Film durch eine dichte Inszenierung aus, die die Veränderungen im Dorf und in den Köpfen der Menschen sensibel, differenziert und trotzdem nicht ohne eine spürbare Anteilnahme beschreibt. «Hive» zeigt am Beispiel Südosteuropas, wie steinig der Weg vieler Frauen in Richtung Selbstständigkeit und Anerkennung war – und noch immer ist.“

NZZAS: „Basholli macht die Tragik dieser Frau erfahrbar und entwickelt an ihrem Beispiel gleichzeitig eine erbauende, feministische Aufsteigerinnengeschichte.“

Der andere Film: „Der Spielfilm «Hive» von Blerta Basholli […] ist ein eindrückliches Symbol weiblichen Überlebenswillens. […] Der Film nimmt uns mit auf eine emotionale Reise ins Land des Trauerns und Protestierens mithilfe einer fesselnden, klassischen Geschichte über den Umgang mit Macht und Gewalt“

Euronews: „Hive“ ist ein starker Frauenfilm – mit einer bemerkenswerten Hauptdarstellerin: der albanischen Schauspielerin Yllka Gashi.“

FBW Deutsche Film- und Medienbewertung (Auszeichnung: Besonders Wertvoll):

Die Aufarbeitung des schrecklichen Kosovo-Kriegs aus der Perspektive der Hinterbliebenen – eine Comeback-Story nach einer wahren Begebenheit.

Seit dem Kosovo-Krieg ist der Mann von Fahrjie vermisst. So wie ihr geht es vielen Frauen im Dorf Kursha e Madhe – bekannt als „Dorf der Witwen“. Noch immer kommen Lasterweise Leichensäcke mit Hinterlassenschaften der Ehemänner, die der Identifikation dienen und endlich Gewissheit bringen sollen. Als der eigene Lebensunterhalt, mühsam bestritten durch den Anbau von Honig zu schwinden droht, entschließt sich Fahrjie entgegen der patriarchalischen Gesellschaft, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, um ihre verbleibende Familie ernähren zu können. Eine emotionale Geschichte über die Selbstbestimmung einer Frau und ihre Inspirationskraft für ihre Dorfgemeinschaft, die über die Leinwand hinaus zu strahlen vermag.

Dieser Film kommt zur rechten Zeit. Er ruft in Erinnerung, zeigt die grausamen Auswirkungen, die eine Invasion noch lange nach einem Krieg nach sich zieht und zeigt, welche Rolle die Hinterbliebenen – in vielen Fällen Frauen – als einzige Hoffnung für ihre Gesellschaft spielen können. Regisseurin Blerta Basholli schafft ein feministisches Werk, das beispielhaft ist, sowohl für die Aufarbeitung des Kosovo-Kriegs als auch als Projektionsebene für viele weitere Konflikte in der Welt. Innerhalb des Infernos von Ungerechtigkeiten, Verzweiflung und patriarchalischer Unterdrückung stechen die unglaublich stark portraitierten Protagonistinnen dieses Films als wahre Stehauffrauen heraus. Besonders Yllka Gashi als Fahrjie zeigt die ganze Geschichte über eine Beherrschung der Extraklasse, die sie als Frau in ihrer Situation nur noch glaubwürdiger erscheinen lässt. Die Stärke der Frau wird so durch Haltung erzählt, nicht durch Hysterie. Vielmehr schlägt diese von der männlichen Seite entgegen, wenn Fahrjie beschimpft oder ihr ein Stein durch die Autoscheibe geworfen wird. Insgesamt besticht der Film dabei mit einer künstlerischen Sensibilität, die über das bloße Beherrschen der filmischen Handwerkszeuge hinausgeht. So beweist Basholli ein Gefühl dafür, das bedrückende Thema einer Nachkriegsgeschichte stets hart an der Grenze zwischen Verzweifeln und Schrecken und Aufbruch und Erneuerung zu führen. Gepaart wird das mit einer Kamera, die beobachtet, ein Spiel abseits des Bildes zulässt und sich im richtigen Moment wieder bewegt und der realistischen Betrachtung so die richtige Menge Poesie verleiht. Ein hochintensiver und emotionaler Film, gleichermaßen authentisch wie virtuos umgesetzt, der klar Missstände benennt und zeigt, wie diese zu bewältigen sind.

Jury-Statement IFF Braunschweig– Die TILDA: „Sieben Jahre nach Kriegsende im Kosovo sind es vor allem die Witwen, die die soziale Last der Verluste tragen. Fahrije hat wie viele andere Frauen ihren Mann während des Massakers von Krusha e Madhe verloren. Viele dieser Leichname wurde nie gefunden. Um einander bei der Suche nach den Vermissten und der Trauerarbeit zu unterstützen, haben die Frauen einen Verein gegründet. Auf der Suche nach einem Weg aus der Armut beginnen sie mit der gewerblichen Herstellung von Ajvar. Damit setzen sie sich gegen die Widerstände der traditionellen patriarchalen Umgebung durch. Die hohe Sozialkontrolle verurteilt bereits das Autofahren.

Einfühlsam und intensiv begleitet der Film Fahrije und mit ihr die Frauen um sie herum auf ihrem Weg in eine wachsende Eigenständigkeit.

Diese Geschichte basiert auf tatsächlichen Ereignissen in Folge des Massakers von Krusha e Madhe, bei dem über 200 Personen getötet und drei Viertel der Häuser niedergebrannt wurden. Der Film ruft dies in Erinnerung, zeigt aber, was sich durch die Nachrichten nicht vermittelt: Nach Jahren des Wartens und Suchens nach den Vermissten müssen die Frauen Wege finden, mit dem Unabänderlichen umzugehen. Dies geschieht undramatisch, zwischen Schmerz, Resignation, Realismus, auch Humor, so dass das Politische über das Persönliche erfahrbar wird.

Mit diesem Langfilmdebüt legt die Kosovarin Blerta Basholli eine reife Arbeit vor.“

Jury-Begründung Unabhängiges FilmFest Osnabrück – Friedensfilmpreis: „Im Zentrum des Films steht seine kraftvolle und beeindruckende Hauptfigur Fahrije, die von der großartigen Schauspielerin Yllka Gashi dargestellt wird.“ Weiter heißt es: „Überzeugt hat uns die junge Drehbuchautorin und Regisseurin Blerta Basholli, sie hat die Hauptfigur ihres ersten Spielfilms in spröden Szenen und Dialogen entwickelt, die nie Gefahr laufen, ins Sentimentale abzurutschen. Mittels einer klugen und sehr präzisen Inszenierung verdichtet sie den Stoff zu einem bewegenden Film der einen noch Tage später nicht loslässt.“

Jury-Begründung Filmfest Hamburg – NDR Nachwuchspreis: „Ein Portrait einer starken Frau, sinnlich eingefasst, das Licht auf ein dunkles Kapitel der jüngeren europäischen Geschichte wirft. Das klare Statement einer talentierten Filmemacherin, so subtil wie mutig.“

Screen Daily: „Das Vermächtnis von Trauer und Verlust, das sich durch die jüngste Geschichte des Kosovo zieht, untermauert eine bewegende Hommage an stoische Widerstandsfähigkeit und weibliche Selbstbestimmung.“

„Gekonnt erzählte und bewegende Geschichte“

Senses of cinema: „Basholli, die die Geschichte der echten Fahrije Hoti auf die Leinwand bringt, dreht in einem neorealistischen Modus indem sie die Hauptrollen mit professionellen Schauspieler:innen besetzt, während sie die Dorfbewohner als Laiendarsteller:innen einbezieht, um ihre Gemeinschaft zu repräsentieren.“

Hollywood Reporter: „eine fesselnde, ganz klassische Geschichte der Überwindung von Widrigkeiten“

„Hive baut eine starke Geschichte um das Selbstvertrauen und die Entschlossenheit einer ungebildeten Frau vom Lande auf, die von einer steinernen Yllka Gashi mit bescheidener aber fesselnder Coolness gespielt wird.“

Slugmag: „Hive ist ein Schlag ins Gesicht, der es schafft, sowohl niederschmetternd als auch inspirierend und zutiefst bewegend zu sein.“

„ein fesselnder Film, der sowohl herzzerreißend als auch ermutigend ist“

„Hive ist ein Film, der es mehr als verdient, gesehen zu werden – er muss gesehen werden.“

Austin Chronicle: „Ein sehr präziser Blick auf das ländliche Kosovo, das immer noch von den Verlusten und Schäden des jugoslawischen Bürgerkriegs gezeichnet ist.“

„Gashis Darstellung ist eine Hommage an eine Frau, die im Stillen Leben verändert hat, ohne jemals zu einer Heiligen zu werden. In dieser Ausgewogenheit ehrt es sie wirklich.“

Rogerebert.com: „Ein dreifach mit dem Sundance Award ausgezeichneter Film, der die weibliche Stärke ehrt und ihren unverwüstlichen Biss vor dem rauen patriarchalischen Hintergrund Osteuropas würdigt.“

„Hive zelebriert die befähigenden Eigenschaften einer unverwüstlichen weiblichen Community“

„Hive erinnert daran, wie wichtig es ist, den einzigartigen Kampfgeist von Frauen zu würdigen, und wie viel filmische Freude es bereiten kann, diesen Geist gegen alle Widrigkeiten aufblühen zu sehen.“

New York Times: „Eine Befreiungsgeschichte, die mit gekonntem Naturalismus und breitgefächerten politischen Zügen erzählt wird“

Sight and Sound: „Hive ist eine berührende Geschichte der Solidarität zwischen kosovarischen Frauen nach dem Krieg“

„Bewegendes Spielfilmdebüt“

Paste Magazine: „eine großartig umgesetzte Dramatisierung der wahren Geschichte von Fahrije Hoti“

„Fiktionalisiert, aber niemals reißerisch, präsentiert Bashollis Film eine realistische Darstellung menschlicher Beharrlichkeit, poetisch in seiner relativen Ruhe.“

„Die Stärke des Films liegt in seiner Fähigkeit, zwischenmenschliche Spannungen auf sanfte aber eindringliche Weise darzustellen.“

Cine Vue: „Der Spielfilm von Blerta Basholli, die zum ersten Mal als Autorin und Regisseurin auftritt, ist ein handwerklich perfekt ausgearbeitetes, mitfühlendes Zeugnis der Beharrlichkeit und des Trotzes eines mutigen weiblichen Kollektivs.“

Little White Lies: „Hive schildert die Geschichte seiner Heldin mit viel Feingefühl, um die Ungewissheit zu verdeutlichen, in der sich Frauen wie sie befinden.“

Time Out: „Starke, wahre Geschichte der Emanzipation nach dem Balkankrieg“

We are movie geeks: „HIVE ist ein berührendes, inspirierendes Drama über die Kraft der Schwesternschaft, mit guten Darbietungen, insbesondere von Yllka Gashi, einem aufschlussreichen Einblick in eine andere Kultur und einem inspirierenden Blick auf eine Welt von Frauen, die unter schwierigen Umständen durchhalten und Erfolg haben.“

Los Angeles Times: „Der Film basiert auf einer wahren Geschichte von feministischem Widerstand und Heilung, die zu den berührendsten Geschichten der Genesung zählt, die der Konflikt hervorgebracht hat.“

Vox: „Der Film ist mitreißend, wütend und letztlich hoffnungsvoll.“

Ready Steady Cut: „ein beeindruckendes Spielfilmdebüt“

Daily Sabah: „Inspirierender Debütfilm“

Regisseurin

 

Blerta Basholli ist Autorin/ Regisseurin mit einem einzigartigen realistischen visuellen Stil. Ihre Geschichten berühren soziale und geschlechtsspezifische Themen aus dem Kosovo, wo sie geboren und aufgewachsen ist.
Im Jahr 2008 wurde sie mit dem Deans Fellowship des Film Graduate Program an der Tisch School oft he Arts der NYU ausgezeichnet. Sie lebte vier Jahre lang in New York City, wo sie die Gelegenheit hatte, als Studentin an mehreren Filmprojekten zu arbeiten. Im Jahr 2011 kehrte sie an ihren Geburtsort zurück, wo sie als Autorin und Regisseurin an zahlreichen Kurz- und Spielfilmen arbeitete. „Hive“ ist ihr Spielfilmdebüt, das sie seit 2011 entwickelt hat.

 

DIRECTOR’S STATEMENT

„Eine Witwe sollte nur Hausarbeit machen, ihre Schwiegereltern respektieren und zu Hause bleiben.“
Das waren die Worte, die Fahrije Hoti jeden Tag hörte, sobald sie ihren Führerschein gemacht und begonnen hatte, für ihre Kinder zu sorgen, nachdem sie ihren Mann während des letzten Kosovo-Krieges verloren hatte.
Ich saß in meiner Wohnung in Brooklyn, NY, und versuchte, mein Uniprojekt fertig zu schreiben, während ich eine Fernsehsendung aus dem Kosovo hörte. Die Frau erzählte, dass sie ihren Führerschein gemacht hatte und das ganze Dorf darüber tratschen würde, wie sie ihre Familie gedemütigt hatte. Zuerst dachte ich, es sei ein Scherz. Es war lustig, aber auch sehr traurig, hart und motivierend. Fahrije Hoti, eine Witwe und Mutter von zwei Kindern, musste etwas tun, um zu überleben, und das tat sie auch. Sie machte einen Führerschein und nahm einen Job an. Alle haben darüber geredet und sich verrückt gemacht, aber sie hat es geschafft. Eines Tages eröffnete sie ein kleines Geschäft, in dem sie andere Witwen beschäftigte, und jetzt produziert sie eingelegtes Gemüse, das im ganzen Kosovo verkauft wird.
Abgesehen davon, dass ich selbst eine Frau und Mutter bin, hat mich ihr Wille und ihre Kraft fasziniert, nicht nur zu überleben, sondern etwas Großes zu erreichen und nie zurückzuschauen. Ihre Positivität und Energie sind faszinierend. Das ist etwas, das ich auf die Leinwand bringen möchte, eine starke, farbenfrohe Frauenfigur, eine Protagonistin, die im Kosovo und einem breiteren Publikum gesehen werden muss. Ihre Entscheidung, mit ihrem Leben weiterzumachen, egal was passiert, war verwirrend, schmerzhaft, manchmal sogar lustig, aber zutiefst inspirierend.

Filmpreise/Festivals

2021 Sundance 2021
World Cinema Grand Jury Prize: Dramatic
Audience Award: World Cinema Dramatic
Directing Award: World Cinema Dramatic

2021 Shortlisted für den Oscar 2022 in der Kategorie „Bester internationaler Film“ 

2021 „HIVE“ ist offizielle Oscar-Einreichung des Kosovo
2021 Vorauswahl für den Europäischen Filmpreis

2021 Sarajevo Film Festival
Nominierung für den Preis für Geschlechtergleichheit

2021 PrieFest – Pristina International Film Festival
Best Balkan Feature Film
Annual Achievement Award

2021 Filmfest Hamburg – Deutschlandpremiere
Gewinner NDR Nachwuchspreis 2021

2021 36. Unabhängiges FilmFest Osnabrück
Gewinner Friedenspreis

2021 Braunschweig: Gewinner Frauenfilmpreis „Die Tilda“

2021 31. FilmFestival Cottbus

Filmdaten

Buch & Regie: Blerta Basholli
Darsteller*innen: Yllka Gashi, Çun Lajçi, Aurita Agushi, Kumrije Hoxha, Adriana Matoshi
Kamera: Alex Bloom
Szenenbild: Vlatko Chachorovski
Tongestaltung: Igor Pavlovski
Filmmusik: Julien Painot
Kostüm: Hana Zeqa, Fjorela Mirdita
Casting: Blerta Basholli, Zgjim Terziqi
Schnitt: Félix Sandri, Enis Saraçi
Producers: Yll Uka, Valon Bajgora, Agon Uka
Produktionsfirma: Ikonë Studio & Industria Film
Weltvertrieb: LevelK

Originaltitel: Zgjoi
Titel deutsch: Hive
Jahr: 2021
Land: Kosovo, Schweiz, Albanien, Nordmazedonien
Drehorte: Kosovo
Laufzeit: 84 min

Vorführformat: DCP
Ton: Dolby Digital 5.1.
Original Sprache: Albanisch
Sprachfassung: OmU und Deutsch
FSK 12
Kinostart: 8.9.2022

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