Langes Echo

Ein Film von Veronika Glasunowa und Lukasz Lakomy

Kinostart demnächst

Die Geschichte

Dobropillja liegt in der Ostukraine, 70 Kilometer entfernt von der umkämpften Grenze zu den von pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebieten.

Auf den ersten Blick scheint der Konflikt im Leben der Stadtbewohnerinnen nur eine Randnotiz zu sein.

Sie gehen ihrem Alltag nach, als Zoodirektoren und Museumsführerinnen, in Heavy-Metal-Bands oder im Club für einsame Herzen. Und doch dringt der Donner der nahen Front auch hier in das Leben der Menschen ein und legt sich wie ein Grauschleier über die Stadt. Langes Echo verbindet mit teils skurrilen Szenen aus dem Leben der Einwohnerinnen und mit der intensiven Schilderung des Alltags an der Peripherie eines fast schon wieder vergessenen Krieges.

LANGES ECHO feierte seine Internationale Premiere auf dem Schweizer Filmfestival “Visions du réel 2017” in Nyon. Dort gewann er den Hauptpreis des Dokumentarfilmfestivals.

Dobropillja liegt in der Ostukraine, 70 Kilometer entfernt von der umkämpften Grenze zu den von pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebieten.

Auf den ersten Blick scheint der Konflikt im Leben der Stadtbewohnerinnen nur eine Randnotiz zu sein.

Sie gehen ihrem Alltag nach, als Zoodirektoren und Museumsführerinnen, in Heavy-Metal-Bands oder im Club für einsame Herzen. Und doch dringt der Donner der nahen Front auch hier in das Leben der Menschen ein und legt sich wie ein Grauschleier über die Stadt. Langes Echo verbindet mit teils skurrilen Szenen aus dem Leben der Einwohnerinnen und mit der intensiven Schilderung des Alltags an der Peripherie eines fast schon wieder vergessenen Krieges.

Internationale Premiere:

Visions du réel 2017

Kommentar des Festivals Vision du réel:
„Dobropillja ist eine Stadt in der Ostukraine. 70 km von der Grenze entfernt, wo die von den abtrünnigen Republiken ausgehenden Spannungen die Menschen beständig fürchten lassen, dass der Krieg nie weit ist. Die ungewisse Zukunft bestärkt die Menschen darin, an ihren täglichen Gewohnheiten festzuhalten und zu versuchen, sich mit der instabilen politischen Landschaft zu arrangieren. Unterschiedlichste Persönlichkeiten versuchen so gut es geht, mit dem Elend in ihrer Stadt zurecht zu kommen. Eine Death Metal Band probt weiterhin täglich. Ein Lehrer führt die Besucher durch die Geschichte der Stadt. Die wunderbare Wirkung eines vibrierenden Sessels wird als Mittel gegen Stress und Angstzustände getestet. Eine ältere Dame, die ihren Sohn verlor, versucht, ihren Mitbürgern ins Gewissen zu reden und sie davon zu überzeugen, den Frieden zu akzeptieren. Veronika Glasunowa und Lukasz Lakomy zeigen die Menschen und die Umgebung ihres Films in präzise gewählten Einstellungen. Der Film verzichtet auf ideologische oder politische Aussagen. Die genaue filmische Beobachtung offenbart die Würde und Resilienz von Menschen, die mit dem Alptraum eines nie endenden Konflikts konfrontiert sind.“

Giona A. Nazzaro, Visions du réel

Weitere Filmfestivals:

– Filmfest Hamburg 2017 (Nominierungen in den Kategorien „Politischer Film Preis“ and „Sichtwechsel Filmpreis“)

– Artdocfest Moscow 2017

– Astrafilmfest Sibiu 2017

– Guanghzhou International Film Festival 2017

– KharkivMeetDocs 2017 Ukraine

– Festival of Film and Urbanism «86» 2018 Ukraine

Regie: Veronika Glasunowa, Lukasz Lakomy

Drehbuch: Veronika Glasunowa, Lukasz Lakomy

Produzent: Eva Blondiau, Elmar Imanov, Holger Buff, Jascha Viehl

Kamera: Caroline Guimbal

Schnitt: Yana Höhnerbach

Datum
Stadt
Kino
Anlass und Gäste

Termine folgen!

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Presseanfragen und Dispo:

jip film & verleih
Verleih: Julia Peters
Dispo: Jutta Feit
Oeder Weg 42
60318 Frankfurt am Main
Tel. 069-805 32273
info@jip-film.de

Regie: Veronika Glasunowa

Geboren 1981 in Leningrad, Russland
1993 Emigration nach Deutschland
2000 Abitur am Burggymnasium in Kaiserslautern 2000-2005 Studium an der Universität zu Köln, Fachrichtung Germanistik
2005-2010 Studium an der Sankt-Petersburger Staatlichen Hochschule für Darstellende Künste, Diplom in der Kategorie “Dokumentarfilmregie”
2015-2018 Flüchtlingsarbeit in Berlin, u.a. für psychologische Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
2008 Regisseurin von Massenszenen im Historiendrama von Ilya Hrzhanovski, Arbeitstitel “Dau” am Lenfilm in St. Petersburg
2004-2005 Regieassistentin beim Sender WDR
2001-2004 Schauspielerin beim Theaterprojekt „Solana-Theater“ in Köln | Teilnahme am Kölner Festival „Lange Nacht der Theater“
2002-2004 mit “Wir drei” von Elsa Bernstein und “Der schwarze Mönch”, frei nach Anton Tschehow

Regie: Lukasz Kakomy

Geboren 1791 in Krakau, Polen

1993 Emigration nach Deutschland

2000 Abitur am 2000 Albertus-Magnus-Gymnasium in Köln 2000-2001 Ausbildungsprogramm der Studiobühne Köln in Bereichen Schauspiel

2000-2005 Studium an der Universität zu Köln , Fachrichtung Philologie

2005-2010 Studium an der Sankt-Petersburger Staatlichen Hochschule für Theaterkunst (SPbGATI), Fachrichtung Dokumentarfilmregie

2000-2002 Mitarbeit an der Studiobühne Köln in Bereichen Lichttechnik, Bühnenbild und im Studiobühne Filmclub

2001-2003 Regieassistenz am Theater im Hof Köln

2004-2005 Studentische Aushilfskraft beim Sender WDR Funkhaus Europa

 

 

Originaltitel: Langes Echo
Filmtyp: Dokumentarfilm 87 min.
Originalsprache: Russisch
Untertitel: English, Deutsch
Format: DCP
Weltvertrieb: Antipode Sales
Produktion: COLOR OF MAY
Produktionsland: Deutschland

Verleih: jip film & verleih

Bei Interesse an einer Schulkinoveranstaltung können Sie sich entweder direkt an ein Kino in ihrer Nähe wenden oder Sie schreiben uns eine Email: info@jip-film.com oder rufen an: 069 – 805 322 73

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