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Mehr InformationenRabia will wissen, warum ihre Schule plötzlich schließt. Mutig macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, aber stößt nur auf Gerüchte und Schweigen. Je weiter sie fragt, desto deutlicher wird ein Geflecht aus Korruption und Machtmissbrauch im Dorf sichtbar, das weit über die Schule hinausreicht.

Als Rabia erfährt, dass die einzige Schule ihres Dorfes geschlossen wird, beginnt sie nach den Gründen zu suchen. Während die Jungs künftig eine Schule im Nachbardorf besuchen können, bleibt den Mädchen diese Möglichkeit verwehrt. Auf der Suche nach Antworten durchquert Rabia das Dorf und befragt die Erwachsenen. Doch statt Klarheit trifft sie auf Schweigen, Ausflüchte und ein Gerücht: Die Schule sei verflucht und der Lehrer von einem Dschinn besessen. Je hartnäckiger sie nachfragt, desto stärker beginnt sie an den Geschichten zu zweifeln, die die Schließung der Schule erklären sollen. Ist an dem Gerücht über die verfluchte Schule etwas dran oder verschleiert es eine ganz andere Wahrheit?
Inspiriert von Abbas Kiarostamis „Wo ist das Haus meines Freundes?“ wird die beharrliche Suche einer jungen Protagonistin zum Ausgangspunkt einer Erkundung gesellschaftlicher Verhältnisse. Aus einer scheinbar einfachen Frage entwickelt sich eine Reise durch ein Labyrinth aus Aberglauben, Autorität und Korruption. Die Perspektive eines Kindes wird dabei zum präzisen Instrument, um die Widersprüche der Gemeinschaft sichtbar zu machen. Basierend auf dem realen Phänomen der „Geisterschulen“ in Pakistan verbindet der Film sozialrealistische Beobachtung mit magisch-realistischen Momenten.
„Rabia ist eine starke Heldin: Neugierig und hartnäckig geht sie den Dingen selbst auf den Grund. Aus ihrer Perspektive macht der Film ungleiche Bildungschancen und gesellschaftliche Missstände greifbar.“ – Flimmo.de
„Mit ihrem poetischen Spielfilmdebüt »Ghost School« sorgt Regisseurin Seemab Gul nicht nur in Pakistan für Aufsehen.“ – nd aktuell
„Bewegende Geschichte.“ – RNZ
„Anhand der Geschichte einer liebenswerten, kämpferischen Protagonistin setzt sich die britisch-pakistanische Filmemacherin Seemab Gul mit dem Thema Bildungsgerechtigkeit in Pakistan auseinander und übt scharfe Kritik an den bestehenden Verhältnissen, die von Korruption und Ungleichheit geprägt sind.“ – Tagesspiegel
„Wie nebenbei gelingt Gul mit ihrem Film auch ein besonders schönes Mädchenporträt: Ohne viel Dialog macht die junge Darstellerin Nazualiya Arsalan klar, was in ihrer Figur vorgeht“ – TAZ
„Ein modernes Märchen“ – Kölner Stadtanzeiger
„Getragen wird Ghost School vor allem von der talentierten Nachwuchsdarstellerin Nazualiya Arsalan, die mit großer Selbstverständlichkeit ein hartnäckiges Mädchen verkörpert, das sich nicht mit simplen Parolen zufriedengibt und einen lehrreichen Prozess der Selbstermächtigung durchläuft.“ – Kino-Zeit
„Dabei überrascht der in Pakistan gedrehte Film ständig. Er beginnt als Geistergeschichte, schlägt dann aber eine ganz andere Richtung ein. Denn anstatt Dämonen steht ein ganz normales Mädchen im Mittelpunkt.“ – Kinderfilmwelt
„Die ruhige, eindringliche Erzählung thematisiert sensibel Mut, Zweifel und das Recht eines Kindes, für die eigene Zukunft einzustehen. – Filmdienst´
„Ghost School“ ist das beeindruckende Debüt der pakistanischen Filmemacherin Seemab Gul, die durch die Augen einer jungen Schülerin die Korruption im eigenen Land anprangert. Versiert inszeniert und ruhig erzählt, entführt Gul ihr Publikum in eine poetisch angehauchte Welt aus Realismus, Neorealismus und einer Prise magischem Realismus.“ – Film-Rezensionen
„Empfehlenswert!“ – Deutschlandfunk
Kluger Film“ – Berliner Morgenpost
„Beeindruckende Szenen einer Irrfahrt“ – Film + Kunst
„Am Anfang steht ein geprügelter Esel, am Ende ein geflügeltes Pferd. Dazwischen stellt ein pakistanisches Mädchen Fragen über ihre geschlossene Schule, erhält aber keine einfachen Antworten. Seemab Guls kluger Debütfilm Ghost School verdeckt die Wirklichkeit, von der er erzählt, nicht.“ – Critic.de
„So langsam und konzentriert wie Rabia ihren Weg geht, gestaltet sich auch die Dramaturgie dieser realistisch gehaltenen Sozialstudie. Die Erkenntnisse, die Rabia im Laufe ihrer Recherche sammelt, lassen sie immer empörter werden und zunehmend in eine tiefe Krise stürzen. Aus diesem System zu entkommen, ist für Mädchen und Frauen nicht vorgesehen, aber Rabia wird es mit der Unterstützung ihrer Mutter versuchen.“ – EPD Film
„GHOST SCHOOL ist ein emotional tief berührendes Drama, das die Mechanismen von Ausgrenzung und patriarchaler Macht präzise analysiert. Wer politisches Arthouse-Kino schätzt, das mit leisen Bildern große Missstände offenlegt, sollte sich diesen wunderbaren Film auf gar keinen Fall entgehen lassen.“ – Nochnfilm.de
„Es ist eine bewegende Geschichte über ein Mädchen, das für Bildungschancen kämpft, weil die Alternativen unheimlich sind.“ Missy Magazine
„GHOST SCHOOL ist ein Film der britisch-pakistanischen Filmemacherin Seemab Gul und erzählt aus der Perspektive des zehnjährigen Mädchens von Aberglaube, Korruption und den Unterschieden zwischen Armen und Reichen sowie vom Leben von Jungen und Mädchen in Pakistan.“ – Indiekino
„Beindruckend! Spannend wie ein Thriller mit schönen Anklängen wie aus einem Märchen.“ – Radio Eins
„Trotzdem ist »Ghost School« kein politisches Pamphlet, sondern ein geradezu poetischer Film über ein hierzulande unbekanntes Land geworden. Dessen staubig-karge Landschaft bietet dem Aberglauben eine fruchtbare Grundlage, und der Film findet auch eindrucksvolle Bilder dazu.“ – Strandgut
„GHOST SCHOOL ist kein Film, der anklagt. Er gibt einem Kind das Wort – und das Kind stellt fest, dass niemand zuhört.“ – Filmisch.de
„Ein mutiges Debüt, das seinen Schwerpunkt auf Sozialkritik und die Offenlegung von Korruption und Machtmissbrauch legt.“ – Programmkino.de
„Magischrealistisches Drama“ – Choices
„Es ist eine ruhige, eindringliche Erzählung über Mut, Zweifel und das Recht eines Kindes, für die eigene Zukunft einzustehen“ – Filmdienst
„Mit „Ghost School“ erzählt Regisseur eine bewegende Geschichte über den Wert von Bildung, gesellschaftliche Ungleichheit und den Mut, vermeintliche Wahrheiten zu hinterfragen.“ – Kinomeister
“Ein eindringlicher Film über Bildung, Mut und soziale Ungerechtigkeit in Pakistan.“ – BJF Jugendfilmjury
Seemab Gul ist Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin.
Ihr Kurzfilm SANDSTORM wurde in Venedig und Sundance sowie auf über 100 weiteren internationalen Filmfestivals gezeigt. Er gewann 20 Preise und wurde für den BIFA nominiert.
Ihr Dokumentarfilm ZAHIDA wurde auf Al Jazeera ausgestrahlt.
Seemab ist Absolventin der London Film School, Locarno Open Doors, Berlinale Talents und Venice Biennale College Cinema.
Mit ihrem Spielfilmprojekt HAVEN OF HOPE, einer internationalen Koproduktion, nahm sie an La Fabrique Cinema teil.
GHOST SCHOOL ist ihr Debüt-Spielfilm und feierte seine Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival Toronto 2025 und seine Deutschlandpremiere im Februar 2026 bei der Berlinale im Wettbewerb Generation Kplus.
Filmografie
2025 Ghost School (Spielfilm)
2025 Climate of Consequences (Kurz-Dokumentarfilm)
2021 Sandstorm (Kurzfilm)
2018 Zahida (Kurz-Dokumentarfilm)
Director’s Note
GHOST SCHOOL ist eine Auseinandersetzung mit der systemischen Korruption im ländlichen Pakistan, wo Hunderte sogenannter „Geisterschulen“ nur auf dem Papier existieren und Millionen von Kindern keinen Zugang zu Bildung haben. Diese Schulen stehen verlassen, während Beamte und Lehrkräfte weiterhin Gehälter beziehen. Ein Kreislauf aus Armut und Unwissenheit wird so aufrechterhalten. Erzählt aus der Perspektive eines neugierigen und mutigen Mädchens, zeigt der Film die Unschuld und Entschlossenheit eines Kindes, das die Ungerechtigkeit um sich herum hinterfragt.
Der Begriff „Ghost School“ ist im postkolonialen Pakistan ein englischer Ausdruck, weil die gebildete, englischsprachige Elite seine Bedeutung kennt und dennoch kaum etwas unternimmt, um diese Korruption zu bekämpfen. Da unsere junge Protagonistin die Täuschung nicht versteht, bietet der Film einen Zugang, um das zugrunde liegende Thema der Korruption sowie die Unsicherheit zu verhandeln, die das Leben so vieler Kinder in Pakistan prägt.
Inspiriert ist der Film von Abbas Kiarostamis WO IST DAS HAUS MEINES FREUNDES?, der aus der Perspektive eines Kindes innerhalb des Mikrokosmos eines Dorfes erzählt wird. Obwohl die Weltöffentlichkeit auf die Schließung von Mädchenschulen aufmerksam wurde, als Malala von den Taliban angegriffen wurde, bleibt das größere Problem der Bildung von Kindern weitgehend unsichtbar. Der Film ist eine visuelle Metapher für Unsicherheit und das Unbekannte innerhalb des korrupten politischen Systems Pakistans. Die Welt aus der Perspektive eines Kindes zu zeigen, ist besonders im südasiatischen Kino selten. Deshalb ist dies ein einzigartiger Film mit dem Potenzial, ein großes Publikum zu erreichen.
2025 Toronto International Film Festival (TIFF) Sektion Discovery (Weltpremiere)
2026 Berlinale Wettbewerb Sektion Generation Kplus (europäische Premiere)
2026 Lux Film Festival
2026 Glasgow Film Festival
2026 San Francisco International Film Festival
2026 Women International Film Festival Islamabad
2026 Indian Film Festival of Los Angeles – Lobende Erwähnung
2026 Filmfest Emden-Norderney
2026 Nominierung Filmpreis Globale Perspektiven für den Besten Kinofilm für junge Menschen
Filmdaten
Buch & Regie: Seemab Gul
Kamera: Zamarin Wahdat
Schnitt: Alexandra Strauss, Raluca Petre
Ton: Ansar Soomro
Sound Design: Andrej Bako
Produktionsdesign: Cyrus Karanjia
Musik: Anna Bauer
Produzentin: Seemab Gul
Koproduzent:innen: Steffen Gerdes, Dorothe Beinemeier
Produktion: Cinelava
Koproduktion: Red Balloon Film
Förderungen und Partner: MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Red Sea Fund, a Red Sea International Film Festival Initiative
Cast
Nazualiya Arsalan (Rabia)
Samina Seher (Mother)
Adnan Shah Tipu (Principal)
Vajdaan Shah (Horse Cart Driver)
Muhammad Zamaan (Teacher)
Muhammad Zayan (Ali)
Kehan Naqvi (Fruit Wala)
Taha Khan (Uncle)
Ziarat Gul (Security Guard)
Tariq Raja (DC Guard)
Tutu Baba (Wise Man)
Titel: Ghost School
Genre: Drama mit einem Hauch von magischem Realismus
Land/Jahr: Pakistan, Deutschland, Saudi-Arabien 2025
Laufzeit: 88 Minuten
Vorführformat: DCP, Farbe, 1.33:1
Ton: Dolby Digital 5.1
Sprachfassung: Urdu mit deutschen oder englischen Untertiteln*
FSK: 6
Weltvertrieb: MPM Premium
Kinostart: 03. September 2026
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Im 17 Ziele Programm der Schulkinowochen von Vision Kino
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Pressekontakt:
Sandra Thomsen, das pressebüro
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