Sternbrücke Forever

Dokumentarfilm von Christian Hornung

Kinostart: 08. Oktober 2026

Mit Klick wird das Video von YouTube(Google IrleandLtd.) geladen. Dabei werden Daten an Google übertragen.

Wie schon in seinem tollen St-Pauli-Film ‚Manche hatten Krokodile‘ von 2016 lässt Christian Hornung hier die Menschen zu Wort kommen, die der Abriss der alten und Installation der neuen Sternbrücke in Hamburg betrifft.

- TV Hören & Sehen

In »Sternbrücke Forever« erzählt Christian Hornung von den Menschen, die rund um die legendäre Brücke in Altona gelebt haben. Das macht er angenehm ruhig. (…) Hornung schlägt sich konsequent auf die Seite der Betroffenen – in dem Sinne, dass er nah bei ihnen bleibt und dabei auch unterschiedlichen Perspektiven Raum lässt.“

- Die Zeit Hamburg

"Hornung beweist in Sternbrücke Forever sein Gespür für leise Momente und Zwischentöne."

- Die Zeit Elbvertiefung

Die Geschichte

Eine Brücke, ein Viertel, eine Stadt im Wandel: Als der Abriss der Hamburger Sternbrücke beschlossen wird, gerät ein gewachsener Mikrokosmos aus Clubs, Kiosken, Werkstätten und Nachbarschaft ins Wanken. STERNBRÜCKE FOREVER erzählt warmherzig und humorvoll von Abschied und Widerstand.

Inhalt

Sie haben diesen Kultort geprägt. Doch über seine Zukunft entscheiden andere.

Unter der Hamburger Sternbrücke entstand ein einzigartiger Mikrokosmos aus Clubs, Kiosken, Werkstätten und Nachbarschaft. Mehmet verkauft Falafel, Martina betreibt einen Kiosk, Stefan repariert Autos. Und jedes Wochenende strömen junge Menschen in die Clubs, die Juri, Daniel, Ute und andere unter der Sternbrücke betreiben. Doch ihre Zeit hier läuft ab. Als der Abriss der Brücke beschlossen wird, beginnt für die Menschen vor Ort eine jahrelange Zeit der Ungewissheit. Der Film begleitet die Gemeinschaft im Ausnahmezustand – zwischen Alltag, Abschied und Widerstand.

STERNBRÜCKE FOREVER ist eine warmherzige und überraschend humorvolle Liebeserklärung an einen besonderen Ort und seine Menschen und zugleich ein wütender Kommentar zu einer Stadtpolitik, deren Folgen in vielen Städten zu beobachten sind. Aus einer Hamburger Geschichte wird so eine universelle Erzählung über Veränderung und Zusammenhalt – und über die Frage, wem die Stadt gehört und was sie lebenswert macht.

Kinotermine
Pressestimmen

„Sehenswert“ – NDR Kulturjournal

„Warmherzig und humorvoll.“ – Freitag (Film der Woche)

„Eine Liebeserklärung und Zeitdokument“ – Hamburg Journal

„Der Abriss der Hamburger Sternbrücke bedroht einen einzigartigen Mikrokosmos aus Clubs, Kiosken und Werkstätten. Die Doku begleitet die Menschen zwischen Widerstand und Abschied.“ – 3SAT Kulturzeit

„In »Sternbrücke Forever« erzählt Christian Hornung von den Menschen, die rund um die legendäre Brücke in Altona gelebt haben. Das macht er angenehm ruhig. (…) Hornung schlägt sich konsequent auf die Seite der Betroffenen – in dem Sinne, dass er nah bei ihnen bleibt und dabei auch unterschiedlichen Perspektiven Raum lässt.“ – Die Zeit Hamburg

„Der Film gibt den Menschen unter der Brücke Raum, wie unter einem Vergrößerungsglas zeigt er, wie seine Protagonisten den Veränderungen (…) ausgeliefert sind.“ – Taz

„Christian Hornung setzt ein wehmütig-leises, kraft- und liebevolles filmisches Denkmal. Dabei wirft STERNBRÜCKE FOREVER immer wieder die Frage auf: Wem gehört die Stadt und wer sollte sie gestalten?“ – Indiekino

„Sternbrücke Forever‟ erzählt von einer Gemeinschaft auf Zeit, von einem Stück Hamburger Leben, das sich so nicht mehr reproduzieren lässt. Die Doku greift somit auch universelle Themen auf: Arbeit und Alltag, Kunst und Widerstand, Abschied und Zukunftssorgen, aber auch Hoffnung und neue Perspektiven.“ – Hamburger Abendblatt

„Ein liebevolles, leise nostalgisches, unaufdringliches Gesellschaftsporträt von heute, das mit seiner übergreifenden Thematik und seinen wunderbaren Protagonisten trotz seiner sehr spezifischen lokalen Verortung auch jenseits von Hamburg, Deutschland, Europa interessant ist.“ – The Spot Media & Film

„Hornung beweist in Sternbrücke Forever sein Gespür für leise Momente und Zwischentöne.“ – Die Zeit Elbvertiefung

„Für viele ist die Sternbrücke zu einem kulturellen Wahrzeichen geworden, das eng mit der Identität des Viertels verbunden ist“ – Süddeutsche Zeitung Kinoprogramm

„Mit viel Liebe zum Detail setzt der Film der Sternbrücke und ihrer Nachbarschaft dort ein cineastisches Denkmal, wo der Denkmalschutz es nicht konnte.“ – TAG24

„Eine warmherzige Liebeserklärung an einen verschwundenen Ort“ – Piste

„Viele Brücken in Deutschland sind marode, regelmäßige Nutzer der Deutschen Bahn können ein Lied davon singen. Auch die legendäre Sternbrücke in Hamburg gehörte zu den maroden Bauwerken, doch von ihrer Erneuerung war ein ganzes Szenequartier betroffen, dessen Menschen Christian Hornung in seiner Langzeitbeobachtung „Sternbrücke Forever“ mit Sympathie und Nostalgie porträtiert.“ – Programmkino.de

„STERNBRÜCKE FOREVER ist eine warmherzige und wehmütige Trauerarbeit.“ – Nochnfilm

„Wie schon in seinem tollen St-Pauli-Film ‚Manche hatten Krokodile‘ von 2016 lässt Christian Hornung hier die Menschen zu Wort kommen, die der Abriss der alten und Installation der neuen Sternbrücke in Hamburg betrifft.“ – TV Hören & Sehen“

„Ein wunderbarer Dokumentarfilm“ – Radio Alex Berlin / Monday Movie Talk

„Als beschlossen wird, die Brücke durch einen Neubau zu ersetzen, werden kritische Stimmen im Kiez laut.“ – IN München

„In jeder Stadt und in jedem Dorf gibt es Themen, bei denen wir mitreden wollen, es aber nicht dürfen.“ – BJF Filmjury

„Doch man fragt sich am Ende warum eigentlich die Einwohner Null Mitspracherecht bei der Zerstörung ihres gewachsenen Wohnumfeldes haben. Wie würden unsere Städte aussehen, wenn die Bevölkerung selbst darüber bestimmen dürfte?“ – Strandgut

Regisseur
Christian_Hornung_Regie_Fotocredit_Kathrin_Spirk

Christian_Hornung_Regie_Fotocredit_Kathrin_Spirk

Christian Hornung (geb. 1976), aufgewachsen in Freiburg i. Breisgau, Filmstudium an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg. Sein Abschlussfilm GLEBS FILM feierte 2010 auf der Berlinale in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ seine Premiere. Sein dokumentarisches Langfilm-Debüt MANCHE HATTEN KROKODILE lief 2016 im Wettbewerb des Max Ophüls Preis Film Festival. Christian Hornung lebt und arbeitet als freier Regisseur und Autor in Hamburg.

FILMOGRAFIE

2016     MANCHE HATTEN KROKODILE • Kino-Dokumentarfilm
2010     GLEBS FILM • mittellanger Dokumentarfilm
2008     EIN NACHMITTAG IM PARK • Kurzfilm
2006     FREIHAFEN • Kurzfilm
2004     DIE ZWEITE DECKE • Kurzfilm
2003     DER NARR • Kurzer Dokumtentarfilm

DIRECTOR’S NOTE

Mit STERNBRÜCKE FOREVER versuche ich, das Wesen eines Ortes einzufangen, der kurz vor dem Verschwinden steht und die Menschen zu porträtieren, deren Leben eng mit ihm verwoben ist.

Jahrelang bin ich auf meinem Weg zu meiner Bürogemeinschaft mit dem Fahrrad unter dieser Brücke durchgefahren. Ich war hier auf Konzerten und kannte die Brücke bei Tag und bei Nacht. Als ich von den Plänen hörte, die Sternbrücke abzureißen, wusste ich sofort: Ich will hier einen Film machen, ich muss das Besondere dieses Ortes einfangen.

Die Sternbrücke ist ein eigenartiger Schauplatz – beengt, schmutzig und ohrenbetäubend laut, und doch voller Leben und Charakter. Auf nur wenigen hundert Quadratmetern verdichtet sich hier das Leben der Großstadt: Handwerk, Kultur, Nachtleben, Gastronomie und das ständige Rauschen des Verkehrs. Obwohl es sich um einen durch und durch urbanen Ort handelt, besitzt er für mich zugleich eine beinahe dörfliche Atmosphäre. Eine Eisenbahnbrücke an und unter der Menschen leben und arbeiten – oft unter prekären Umständen, zugleich mit einem starken Gefühl der Verbundenheit.

Je mehr Menschen ich dort kennenlernte, desto neugieriger wurde ich: Wie gehen sie mit diesem Wendepunkt um? Was bedeutet es, nicht nur einen Arbeitsplatz oder einen Club zu verlieren, sondern einen Raum, der Teil der eigenen Identität geworden ist?

Im Laufe unseres Drehs wurden alle nach und nach mit der Gewissheit konfrontiert, dass sich dieser Mikrokosmos seinem Ende nähert. Und während der damit einhergehenden Sorgen, wie der Lebensunterhalt oder das Zuhause, eher persönlicher Natur sind, öffnen die Gespräche auch den Blick auf größere Fragen. Fragen, die über diesen Ort hinaus relevant sind: Wer bestimmt über die Zukunft der Stadt? Welche Räume bleiben für Nischen, für Kreativität, für Widerstand oder für Gemeinschaft?

Jetzt freue ich mich auf die Herausbringung des Films. Darauf, dass er vielen Menschen ein Eintauchen in diesen Ort, seine Menschen und seine Geschichten ermöglicht.

Besonders freue ich mich auf die Gespräche im Rahmen von Vorstellungen und Veranstaltungen, auch gemeinsam mit Protagonist*innen, weil ich überzeugt bin, dass dieser Film für sehr unterschiedliche Menschen Anknüpfungspunkte bietet.

Filmpreise & Festivals
Filmdaten

Buch & Regie Christian Hornung
Kamera/ Bildgestaltung Marvin Hesse
Originalton Timo Selengia
Schnitt Christian Hornung
Sounddesign Paul Timmich
Mischung Roman Vehlken
Produzent*innen Andrea Schütte, Dirk Decker
Redakteur Timo Großpietsch, NDR
Förderungen und Partner Moin, BKM, DFFF, NDR

Titel Sternbrücke Forever
Genre Dokumentarfilm
Land/Jahr Deutschland 2026
Laufzeit 1h 39min
Vorführformat DCP, Farbe, 1:1,85
Ton 5.1
Sprachfassung Deutsch, Englisch mit deutschen Untertiteln
FSK 6
Kinostart 08.10.2026

PartnerInnen

Sie möchten mit dem Film Sternbrücke Forever arbeiten?
Sie planen eine Fachveranstaltung oder ein Symposium?
Oder Sie überlegen eine Filmveranstaltung mit Freund*innen, Kolleg*innen etc. zu machen?
Wir unterstützen Sie!

Schreiben Sie uns einfach eine Mail an info@jip-film.de mit Telefonnummer.
Wir kontaktieren Sie umgehend.

Schulkino

Bei Interesse an einer Schulkinoveranstaltung können Sie sich entweder direkt an ein Kino in ihrer Nähe wenden oder Sie schreiben uns eine Email: info@jip-film.com oder rufen an: 069 – 805 322 73

Download Pressematerial

Verleih und Dispo:

Jutta Feit
Hohenstaufenstr. 8
60327 Frankfurt am Main
Tel. 069 805 322 73
info@jip-film.de

Pressekontakt:
Sandra Thomsen, das pressebüro
Alsterdorfer Str. 113
22299 Hamburg
+49 (0)40 539 30 881
presse@daspressebuero.com

Folgen Sie uns

Social Media zu JIP Film & Verleih