Made in EU

Spielfilm von Stephan Komandarev

Kinostart: 19. Februar zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit

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Koman­darev inter­es­siert sich nicht für Hoch­glanz­nar­ra­tive eines geeinten Europas. Er inter­es­siert sich für die Naht­stellen, für das, was ausfranst, wenn der Stoff zu sehr gespannt wird.Am Ende bleibt kein Trost, aber Klarheit. Und viel­leicht ist das mehr, als man von einem Film verlangen darf.

- artechok

Die ganze Zeit über bewahrt dieser erstaunliche Film trotz all der Ungerechtigkeiten und all des Leids, inmitten von Tod und menschlicher Schwäche, seine bescheidene Kinoschönheit. Nahezu jede, scheinbar aus dem Leben gegriffene Einstellung schimmert, umsichtig kadriert und arrangiert, in matten, verwaschenen, sorgsam aufeinander abgestimmten Farben wie ein altmeisterliches Ölgemälde.

- Filmdienst

Eine bittere Kapitalismus- und Sozialkritik, die an Ken Loaches Filme erinnert, eindrücklich.

- Indiekino

Die Geschichte

Als die Fabrikarbeiterin Iva plötzlich als erster Covid-Fall in ihrem bulgarischen Dorf gilt, wendet sich die Gemeinschaft gegen sie. Während die Todesfälle steigen, wird Iva zur Projektionsfläche. Ihr persönliches Schicksal enthüllt die Krise eines Systems: die Gewalt des globalisierten Kapitalismus – all made in EU.

Inhalt

Iva arbeitet in einer Textilfabrik in Bulgarien, wo sie „Made in EU“-Etiketten in Kleidung näht und kaum über die Runden kommt. Sie ist krank, aber darf sich nicht Krankschreiben. Als sie plötzlich neben den Nähmaschinen zusammenbricht, wird sie öffentlich verdächtigt, der erste Covid-Fall Bulgariens zu sein. Die Menschen – von Angst getrieben – stellen sich gegen sie. Einkaufen wird ihr verwehrt, die Firmenleitung drängt sie zur Kündigung und sogar der Traum ihres Sohnes, Europa zu bereisen, wird zerstört.

MADE IN EU ist ein intensives und aufwühlendes Sozialdrama. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Stephan Komandarev das bewegende Porträt einer Frau, die am unmenschlichen System zerbricht und offenbart die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Europas Textilindustrie.

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Pressestimmen

„Koman­darev inter­es­siert sich nicht für Hoch­glanz­nar­ra­tive eines geeinten Europas. Er inter­es­siert sich für die Naht­stellen, für das, was ausfranst, wenn der Stoff zu sehr gespannt wird.Am Ende bleibt kein Trost, aber Klarheit. Und viel­leicht ist das mehr, als man von einem Film verlangen darf.“ – Artechok

„Die ganze Zeit über bewahrt dieser erstaunliche Film trotz all der Ungerechtigkeiten und all des Leids, inmitten von Tod und menschlicher Schwäche, seine bescheidene Kinoschönheit. Nahezu jede, scheinbar aus dem Leben gegriffene Einstellung schimmert, umsichtig kadriert und arrangiert, in matten, verwaschenen, sorgsam aufeinander abgestimmten Farben wie ein altmeisterliches Ölgemälde.“ – Filmdienst

“Aufwühlend.” EMMA

“Das zurückhaltende, leise Spiel der Hauptdarstellerin Gergana Pletnyova gibt dem Sozialdrama eine tragische Tiefe.” Radioeins, Knut Elstermann (4 Rollen von 5)

“In seiner Verknüpfung von individuellem Schicksal, Widerstandswillen und Systemkritik weckt Made in EU Erinnerungen an das britischen Sozialdrama- und Arbeiterkino à la Ken Loach (…) wie Loachs Kino macht auch dieser Film wütend. Nicht weil er die Dinge aussprechen muss, sondern weil er sie einfach zeigt. Über das, was seine Figuren tun und was ihnen widerfährt.“ – Kino-Zeit.de (3 1/2 Sternen von 4)

“Eine bittere Kapitalismus- und Sozialkritik, die an Ken Loaches Filme erinnert, eindrücklich.” IndieKino

“Regisseur Stephan Komandarev folgt feinfühlig einer stillen Heldin.” film-rezensionen.de

“Auf erschütternde Weise beleuchtet der Film die soziale und ökonomische Spaltung der EU (…) Ein Lehrstück über die Schattenseiten des Kapitalismus und die Natur des Menschen.” – CINEMA

„Brennglasartig“ epd Film 

„Es braucht mehr Filme, die Menschen am äußersten Rand unserer Gesellschaft eine Stimme geben.Filmstarts 

“Ähnlich der sozialrealistischen Filme von Ken Loach oder Stéphane Brizé” programmkino.de

”Eindringlich.” TIP Berlin

“Eine scharfe Abrechnung mit Vorgesetzen-Willkür (…) bissig.” Frankfurt Journal

„Made in EU“ ist ein zum Tränenverdrücken schöner Film“ Kölner Stadtanzeiger

“Komandarevs Werk lädtdazu ein, über die semantische Aufladung eines simplen Herkunftslabels hinauszudenken – und die sozialen Realitäten zu betrachten, die sich hinter dem Versprechen europäischer Qualität verbergen. „Made in EU“ ist damit nicht nur ein Film über eine Pandemie, sondern ̧ber die strukturellen Bedingungen, die sie sichtbar gemacht hat.” Wilde Magazin

“Ein ergreifendes Sozialdrama, das nicht nur die prekären Arbeitsverhältnisse in Teilen der EU offenlegt, sondern vor allem durch seine lebensnahe, poetische Erzählweise überzeugt. Dabei haftet dem Film nichts Plakatives oder formal Bemühtes an, vielmehr entsteht seine Eindringlichkeit allein aus Handung und Darstellung. Sehenswert.” KNA

„Erinnert an die großen Arbeiterdramen des 21. Jahrhunderts von Ken Loach oder Stéphane Brizé.“
Screen International

„Eine moderne Hexenjagd – realistisch, dystopisch, zutiefst beunruhigend.“Gazettely

„Ein eindringlicher Blick, der zeigt, wie rasch eine Gesellschaft in Momenten großer Tragödien ihre Menschlichkeit verlieren kann.“
Next Best Picture

„Ein kleines Filmjuwel: unverfälscht, nah am echten Leben am Rand Europas – und zugleich ein klarer Appell, hinzuschauen und zu handeln.“- Dirty Movies

Regisseur

Stephan Komandarev wurde 1966 in Sofia geboren. Er machte seinen Abschluss in Film- und Fernsehregie an der Neuen Bulgarischen Universität (1999). Zu Stephan Komandarevs Werken gehören preisgekrönte Spiel- und Dokumentarfilme. Er ist Dozent an der Filmabteilung der Neuen Bulgarischen Universität, Sofia (seit 2008). Er ist EAVE-Absolvent von 2011 und Mitglied der Europäischen Filmakademie, des bulgarischen Verbands der Filmregisseure und des bulgarischen Verbands der Filmproduzenten.

 

 

 

 

 

 

Filmographie (Auswahl)

2023 EINE FRAGE DER WÜRDE (BLAGA’S LESSONS), Spielfilm, 119‘

  • U.a. offizieller Beitrag Bulgariens zu den Oscars 2024
  • Bester Film, Beste Schauspielerin für Eli Skorcheva und Grandprix der Ökumenischen Jury Karlovy Vary Internationales Filmfestival

2019 ROUNDS, Spielfilm, 106‘

  • U.a. Hear of Sarajevo für die Beste Schauspielerin
  • Goldene Lily für den Besten Film
  • Preis für Bestes Drehbuch Tetovo IFF

2018 OCCUPATION 1968, Dokumentarfilm, 120‘, Regie & Drehbuch des bulgarischen Teils

  • U.a. Karlovy Vary IFF, goEast IFF, Sofia IFF, Titanic IFF, IFF Innsbruck

2017 DIRECTIONS, Spielfilm, 103’

  • U.a. Cannes IFF Un Certain Regard
  • Lobende Erwöhnung der Jury Sarajevo IFF

2014 THE JUDGEMENT, Spielfilm

  • U.a. Bulgariens Beitrag zu den Academy Awards 2016
  • Grand Prize Best Narrative Heartland IFF
  • Bester bulgarischer Spielfilm Sofia IFF

2008 THE WORLD IS BIG AND SALVATION LURKS AROUND THE CORNER, Spielfilm, 105’

  • U.a. Shortlist Academy Awards 2009
  • Publikumspreis Sofia IFF
  • Publikumspreis Zurich FF
  • Lobende Erwähnung der Jury Tallinn IFF
Filmpreise & Festivals

2025 Weltpremiere: 82nd Venice International Film Festival

2025 Deutschlandpremiere: Filmfest Hamburg

2025 Cinefest Miskolc, Ungarn

2025 Rio Filmfest, Brasilien

2025 Cineast, Luxembourg

2025 Internationales Filmfestival El Gouna, Ägypten

2025 Filmfest Gent

2025 Filmfestival Cottbus – Cottbus Masters

2025 Internationales Filmfestival Gijon, Spanien

2025 Arras IFF, Frankreich

Filmdaten

Regie Stephan Komandarev
Drehbuch Simeon Vensislavov und Stephan Komandarev
Cast Gergana Pletnyova, Todor Kotsev, Gerasim Georgiev, Anastasia Ingilizova, Ivaylo Hristov
Kamera Vesselin Hristov
Sounddesign Martin Jilek
Schnitt Nina Altaparmakova
Produktion Argo Film (BG), 42film GmbH (DE), Negativ
Gefördert von Bulgarian Film Center, Mitteldeutsche Medienförderung, Czech Film Center


Titel Made in EU
Genre Spielfilm, Sozialdrama
Land/Jahr Bulgarien, Deutschland, Tschechien 2024
Laufzeit 108 Minuten
Vorführformat DCP; Flat
Ton Dolby Digital 5.1
Sprachfassung Bulgarisches Original mit deutschen Untertiteln, Deutsche Fassung
FSK 12
Kinostart 19. Februar 2026 zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit

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