Wem gehört mein Dorf?

Ein Dokumentarfilm von Christoph Eder

Kinostart: 12. August 2021

"Der persönliche Zugang des Regisseurs und die teils dubiosen Protagonisten dieser Provinzposse sorgen dafür, dass man am Ende gebannt der Stimmauszählung einer Kommunalwahl folgt, als gehe es um Weltpolitik."

- Der Tagesspiegel

„Wem gehört mein Dorf?” ist ein persönlicher Film mit Haltung."”

- Ostsee-Zeitung Rügen

"Dieser Dokumentarfilm erzählt Weltpolitik im Mikrokosmos Dorf"

- MDR

„Kraftvolles und politisches Kino“

- Die Rheinpfalz

Die Geschichte

Im Ostseebad Göhren auf Rügen, dem Heimatdorf des Filmemachers, streiten die Einwohner*innen über die Zukunft des beliebten Urlaubsortes. Der Gemeinderat wird seit Jahren von vier Männern dominiert, die die Hotelprojekte eines Multimillionärs unterstützen. Als dieser ein Bauvorhaben in einem Naturschutzgebiet plant, gehen die Aktivistin Nadine und ihr Vater Bernd dagegen vor. Schnell merken sie, dass sie nur eine Chance haben, die malerische Landschaft ihrer Heimat zu schützen: Indem sie bei der anstehenden Kommunalwahl die Mehrheit im Gemeinderat erringen.

Inhalt

Im Heimatdorf des Filmemachers, dem Ostseebad Göhren auf Rügen, streiten die Einwohner*innen über die Zukunft des beliebten Urlaubsortes.

Den Gemeinderat dominiert seit Jahren eine Gruppe von vier Männern, die für Wachstum und Investitionen steht. Im Dorf nennt man sie die “Vier von der Stange”, weil sie stets die Projekte von Großinvestor W. Horst unterstützen. Der Multimillionär aus Nordrhein-Westfalen hat seit der Wende so viele Hotels und Ferienhäuser gebaut wie kein anderer.

Als Horst ein Bauvorhaben im Naturschutzgebiet plant, gehen die Aktivistin Nadine und ihr Vater Bernd dagegen vor. Schnell merken sie, dass sie nur eine Chance haben, die malerische Landschaft ihrer Heimat zu schützen: Indem sie bei der anstehenden Kommunalwahl mit Gleichgesinnten antreten und die Mehrheit im Gemeinderat erringen. Können sie die Über-macht der “Vier von der Stange” brechen?

Ein persönlicher Film über das Wesen der Demokratie zwischen weißer Bäderarchitektur und sanftem Meeresrauschen.

Kinotermine
Datum
Stadt
Kino
Anlass und Gäste
26.06.2021
Göhren
17 Uhr Vorstellung: Premiere mit:
Christoph Eder (Regie) Nadine Förster, Bernd Elgeti, Wolfgang Pester, Klaus Möller, Edwin Kopplin
Protagonist*in
26.06.2021
Göhren
20.00 h Vorstellung
Premiere mit
Christoph Eder (Regie)
27.06.2021
Bergen
11 Uhr mit Christoph Eder (Regie) und Nadine Förster (Protagonistin)
27.06.2021
LebensGut Frankenthal auf Rügen
Preview: 15.00 Uhr im Rahmen einer erweiterten Podiumsdiskussion
zur Gründung der Bürgerinitiative "Lebenswertes Rügen". Mit mit Christoph Eder (Regie) und Nadine Förster (Protagonistin)

Anfahrt: www.google.de/maps/@54.3306786,13.2844002,19z
14.07. bis 18.07.2021
Ludwigsburg
NaturVision Filmfestival
Wettbewerb "Umdenken"
Online Festival
24.07.2021
Potsdam
24.08.2021
Simmern
Mit Regisseur Christoph Eder

Weitere Termine folgen!

Regisseur

Christoph Eder Portrait © Julia Irene Peters

Christoph Eder arbeitet als Regisseur und Autor. In seinen Filmen setzt er sich vor allem mit gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit auseinander. Neben seiner Arbeit an Dokumentarfilmen ist er bei Online- und Fernseh-Produktionen tätig. Unter anderem führt er für das mit dem Grimme Preis 2019 ausgezeichnete Satire-Format “Browser Ballett” (ARD/ZDF) Regie. Eders Kurzfilme liefen auf nationalen und internationalen Festivals und wurden mehrfach ausgezeichnet.

Er studierte Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar und Regie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Zusammen mit vier Filmemachern gründete er 2013 das KAMMER11 Filmkollektiv.

2021     WEM GEHÖRT MEIN DORF? – Dokumentarfilm, ostlicht filmproduktion, RBB 96 Min.
2020     DIE ISOLATION DER OMA LILO– Dokumentarfilm, MDR Corona Creative, 14 Min.
2017     STREAMING THROUGH LIFE, Kurzfilm, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, 3 Min.
2016     IMBISS – Dokumentarfilm, KAMMER 11 & Studio Goldfisch, 14 Min.
2015     MR. WOOD – Dokumentarfilm, ostlicht filmproduktion, 45 Min.

Regiekommentar:

Nirgendwo ist die Demokratie so konkret wie in der Lokalpolitik. Wir sind auf keiner anderen Ebene so unmittelbar davon betroffen, was unsere Volksvertreter*innen entscheiden. Und trotzdem scheint sich ein Großteil der Menschen nicht dafür zu interessieren.

So ist es auch in meinem Heimatdorf Göhren. Ich möchte nicht, dass sich Göhren mit seiner malerischen Landschaft irgendwann zu einem leblosen Touristenort ohne soziale Strukturen entwickelt, der nur einmal im Jahr seinen Zweck erfüllt: Im Sommer zur Hauptsaison.

Ob es so kommt, entscheidet weitgehend die Mehrheit im Gemeinderat. Und weil es dort immer wieder Beschlüsse gab, die offenbar im Interesse Einzelner und nicht für das Gemeinwohl durchgesetzt wurden, drehte ich diesen Film. “Wem gehört mein Dorf?” erzählt von Menschen mit verschiedenen Ansichten und Zielen, die alle meinen das Richtige zu tun. Es ist ein Film über die Kraft der Demokratie.

Pressestimmen

Der Tagesspiegel: „Der persönliche Zugang des Regisseurs und die teils dubiosen Protagonisten dieser Provinzposse sorgen dafür, dass man am Ende gebannt der Stimmauszählung einer Kommunalwahl folgt, als gehe es um Weltpolitik.“

 MDR :“Dieser Dokumentarfilm erzählt Weltpolitik im Mikrokosmos Dorf”

Ostsee-Zeitung Rügen: „Wem gehört mein Dorf?” ist ein persönlicher Film mit Haltung.“

Die Rheinpfalz : „Kraftvolles und politisches Kino“

Filmpreise/Festivals

2021                   Prädikat Besonders wertvoll
2021                   36. DOK.fest München – Wettbewerb Megaherz
2021                   Crossing Europe Film Festival
2021                   50. Sehnsüchte Filmfestival
2021                   Achtung Berlin
2021                   Natur Vision Filmfestival
2021                   Filmfestival Max-Ophüls Preis (Wettbewerb Dokumentarfilm)
2019                   DOK Preview Germany Works-in-Progress-Prize des DOK Leipzig
2017                   Nachwuchspreis KONTAKT der Mitteldeutschen Medienförderung

Filmdaten

Regie & Buch: Christoph Eder
Kamera: Domenik Schuster
Tongestaltung: Michael Holz, Ludwig Müller
ProtagonistInnen: Nadine Förster, Bernd Elgeti, Markus Pigard, Klaus Möller, Hans-Haral Ott, Edwin Kopplin, Wolfgang Pester, Wilfried Horst
Schnitt: Patrick Richter
ProduzentInnen: Marcel Lenz, Guido Schwab und Claritta Kratochwil
Produktion: ostlicht filmproduktion
Koproduzenten: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Rundfunk Berlin-Brandenburg
Gefördert von: Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB)
Verleihförderung: MDM, Mecklenburg-Vorpommern
TITEL: Wem gehört mein Dorf?
LAND/JAHR: 2021
DREHORT: Deutschland
LAUFZEIT: 96 Minuten I 25 fps
VORFÜHRFORMAT: DCP; 1,78:1 Farbe
TON: Dolby Digital 5.1
SPRACHFASSUNG: Deutsch
FSK: 0
KINOSTART: 12.08.2021

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